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Biodiversität: Neophytenbekämpfung im Wald

Umsetzung Biodiversitätsinitiative, Handlungsfeld Biodiversität im Wald

In Absprache mit der Holzkorporation Greifensee fand Ende Januar 2022 ein Arbeitseinsatz des Vereins «Naturschutz mit sozialem Mehrwert» im Breitenstuden- und Chrottenbüelswald statt. Unter der Leitung von Timon Zollinger (Neobiota-Beauftragter der Gemeinde) wurden invasive Neophyten entfernt.

Dabei handelte es sich hauptsächlich um Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus). Das schnellwachsende, immergrüne Gehölz aus Südwestasien wurde früher gerne als Sichtschutz gepflanzt. Die Pflanze besiedelt auch neue Gebiete mit Hilfe von Vögeln, die die Früchte gerne fressen und die Samen z.B. im Wald wieder ausscheiden. In der Schweiz ist der Kirschlorbeer auf der «Schwarzen Liste», weil er sich auf Kosten einheimischer Pflanzen ausbreitet. Er machte den grössten Teil der gefundenen Neophyten im Greifenseer Wald aus.

Weitere Arten waren: Julianas Berberitze, Kleinblättrige Zwergmispel, Runzelblättriger Schneeball, Henrys Geissblatt. Dies sind alles holzige, immergrüne Neophyten und daher auch gut im Winter zu bestimmen. Sämtliche Pflanzen wurden mitsamt Wurzeln entfernt und entsorgt.

Weitere Infos:

 

Abteilung Hoch- und Tiefbau


Die stachelige «Julianas Berberitze» wird mit der Stauchzwinge ausgerissen
 

Datum der Neuigkeit 10. März 2022

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