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Greifensee


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Alexandra Quandt aus Greifensee schrieb am 7. März 2012
Liebe Gemeinde
im Namen aller Berfustätigen, die von Greifensee und Umgebung nach Bern oder Basel pendeln müssen, möchte ich die Gemeinde ersuchen, sich bei der ZVV für einen Fahrplanwechsel der S9 und der S14 einzusetzen. Ich fahre täglich mit dem Zug nach Bern. Die S-Bahnen sind genau so getaktet, dass ich den Anschlusszug nach Bern genau verpasse und dadurch auf jedem Weg 15 zusätzliche Minuten Wartezeit in Kauf nehmen muss. Gleiches gilt für Züge nach Basel. Für mich machen 15 Minuten zusätzliche Wartezeit bei einer Fahrzeit von 1.50h (eine Richtung) schon stark bemerkbar. Das gleiche passiert mir auf dem Rückweg aus Bern, wo die S9 genau dann den Zürich HB verlässt, wenn der IC oben einfährt. So entstehen wieder 15 überflüssige Minuten Wartezeit. Eine Fahrplanänderung um nur wenige Minuten dürfte allen Pendlern, die an der Strecke von S9 und S14 wohnhaft sind, zugute kommen. Vielen Dank.

Antwort von Gemeindepräsident Beat Brand:
Bei der erwähnten Verbindung nach Bern handelt es sich um einen Zusatzzug, der nur in der Hauptverkehrszeit fährt. Um den Anschluss der S14 auf diesen Zusatzzug gewährleisten zu können, müsste die S14 um sechs Minuten verschoben werden, damit die definierte Umsteigezeit von sieben Minuten in Zürich Hauptbahnhof gewährleistet werden kann. Es macht keinen Sinn, eine S-Bahn um sechs Minuten zu verschieben, um einen Anschluss auf einen Zusatzzug zu gewährleisten. Zudem würden sich die restlichen Anschlüsse der S14 auf den Fernverkehr durch diese Massnahme deutlich verschlechtern.
Ferner hat die S14 eine wichtige Funktion in Wetzikon. Hier werden halbstündlich wichtige Umsteigebeziehungen zwischen den drei S-Bahn-Linien S3, S5 und S14 sichergestellt. Diese ermöglichen schlanke Anschlüsse zwischen den Korridoren Pfäffikon/Effretikon, Hinwil, Rapperswil sowie Stadelhofen und Oerlikon. Bei einer Anpassung der S14 würde diese wichtige Funktion verloren gehen, was eine massive Angebotsverschlechterung darstellen würde. Es gilt zudem zu berücksichtigen, dass eine Verschiebung der S14 um sechs Minuten einen Trassen-Konflikt mit der S5 ergeben würde.
Aus den erwähnten Gründen ist die vorgeschlagene Anpassung der S14 aus Angebotssicht abzulehnen und ist zudem mit der vorliegenden Infrastruktur nicht umsetzbar.
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